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11. Dezember 2012
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Se huckden friedlich auf e Bank Der Mond kickt aus e Wolken Er hat den Schweinsstall ausgemistet Und sie de Kuh gemolken. Nu hat er beide Arm um ihren Hals gekringelt Dass se man knapp noch puste konnt So hielt er ihr umzingelt Se konnt nich auf, se konnt nich wech Se konnt nicht runterrutschen Drum hielt se still, was sollt se tun Und liess sich von ihm butschen Er butschte gut und ihr wurd heiss Ihr Blut fing an zu blubbern Und inne Brust das kleine Herz Tat gegen de Rippen schubbern. Mit eins da sagt se: Her mal auf, Ich glaub mir beisst e Floche. Nun sagt er: Am End doch nich am Popoche? I wo, hier inne Brust da scheint der grad zu hucken Ich will nur schnell mir inne Finger spucken. E Floh auf ihre Pfirsichhaut, das konnt er nich verknusen Drum grabscht er längs dem Medaillon Tief rein in ihrem Busen. Er sucht und wiehlt ne ganze Zeit Denn se war gut gewachsen Nun hat’ er ihn und wollt’ dem grad verknacksen Da sagt sie: Halt, gib ihm mal her Steckt ihm zurück in Busen Und lächelt siess und unschuldsvoll: Vielleicht, vielleicht brauch ich ihm wieda. Ostpreußisches Mundartgedicht PA0125