Nicholas Hilliard.
Porträt eines Jünglings unter Rosen, Oval. Um 1588, Wasserfarbe auf Pergament auf Pappe, 13,7 × 7 cm. London, Victoria and Albert Museum. Miniaturmalerei, Elisabethanischer Stil. Großbritanien. Renaissance.
KO 00442
Kulturgut Wasserleitung
Die Wasserversorgung im Römischen Reich mit ihren Wasserleitungen über Aquädukte gilt als typischer Bestandteil der römischen Kultur.
Die imposantesten Aquädukte wurden in Rom errichtet. Sie führten das Quellwasser aus dem Gebirge bis zu 100 Meilen oder 150 Kilometer weit über Täler, Schluchten und Abgründe oder durch Höhlen. Große Strecken der römischen Aquädukte verliefen also am Erdboden oder unterirdisch. Die eindrucksvollen Brückenbauwerke wurden errichtet, weil man bei großen Entfernungen Druckleitungen vermied. Die Verteilung innerhalb der Städte erfolgte jedoch schon im antiken Römerreich wie bei heutigen Wasserversorgungsnetzen über Druckleitungen.
Der erste Aquädukt Roms, Aqua Appia, wurde 312 v. Chr. durch Appius Claudius Caecus erbaut. Er begann an der Via Praenestina, floss etwa 17 Kilometer unterirdisch und wurde über die Porta Capena in die Stadt zum Campus Martius geleitet.
Ein weiterer Aquädukt zur Versorgung der Stadt Rom war die Aqua Claudia (Bild). Sie wurde unter Kaiser Caligula 38 n. Chr. begonnen und unter Kaiser Claudius 52 n. Chr. beendet.
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