Han Wudi
Kaiser Wu von Han war einer der bedeutendsten Herrscher Chinas, geboren 156 v. Chr und gestorben am 29. März 87 v. Chr. Bereits im Alter von 15 Jahren übernahm er die Macht von seinem Vater. Er wurde als Liu Che geboren und regierte 54 Jahre lang, von 141 bis 87 v. Chr., als Kaiser der Han-Dynastie.
Unter Han Wudi fanden umfangreiche Kriege statt, die weitreichendsten, die je ein rein chinesischer Kaiser geführt hat: über das Tarimbecken bis ins Ferghanatal (102/101 v. Chr.), nach Korea (108 v. Chr.), und im Süden über diverse heutige chinesische Provinzen und ihre Volksgruppen (111 v. Chr. Eroberung von Kanton) bis nach Vietnam. Die Erfolge im Süden waren dauerhaft und trugen zur Konsolidierung Chinas und zum Bevölkerungszuwachs des Reiches bei. Kriege und Gesandtschaften hatten erstmals auch Handelskontakte bis in den iranischen Raum zur Folge, sowie ein erweitertes Weltbild.
Chinas Macht verfällt nach dem Tod des großen Han-Kaisers Wu zusehends; am Ende des Jahrhunderts liegt die faktische Macht in den Händen des aufstrebenden Hofbeamten Wang Mang.
Das Maoling-Mausoleum ist die Grabstätte des Kaisers Wu. Das Grab liegt 40 km entfernt von der Provinzhauptstadt Xi’an im Dorf Maoling von Nanwei im Nordosten des Gebiets der heutigen Stadt Xingping in der Volksrepublik China.
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Mathis Gothart Grünewald.
Isenheimer Altar, ehemals Hauptaltar des Antoniterklosters in Isenheim/Elsaß, zweite Schauseite, Gesamtansicht, Szene (von links): Verkündigung an Maria, Geburt Christi, Auferstehung Christi, Predella: Beweinung Christi.
1512-1516, Öl auf Holz, etwa 336 × 589 cm. Colmar, Musée d’Unterlinden.
Auftraggeber: Abt G. Guersi, Wandelaltar, bestehend aus zehn Öltafeln und einem geschnitzten Schrein.
Deutschland. Renaissance.
KO 00411